Ratgeber für Vermieter

Immobilien verwalten: der Leitfaden für private Vermieter

Eine Wohnung oder ein kleines Portfolio zu vermieten heißt, das ganze Jahr über an dieselben Aufgaben zu denken: Mieten prüfen, Nebenkosten abrechnen, Belege ablegen, Fristen einhalten und die Steuer vorbereiten. Dieser Leitfaden zeigt Dir neutral, was dazugehört und wie Du es so organisierst, dass am Jahresende nichts fehlt. Erst danach ordnen wir ein, wo ein System wie ViVi hilft.

Für private Vermieter geschrieben, nicht für gewerbliche Hausverwaltungen. Ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kurz erklärt

Was gehört alles zur Immobilienverwaltung als privater Vermieter?

Zur laufenden Immobilienverwaltung gehören fünf Dinge: Mieteingänge prüfen, einmal im Jahr die Nebenkostenabrechnung erstellen, Verträge und Belege ablegen, wiederkehrende Fristen im Blick behalten und Einnahmen und Ausgaben für die Steuer sammeln.

Mehr dazu

Diese fünf Aufgaben wiederholen sich Jahr für Jahr, nur in unterschiedlichem Takt: die Miete monatlich, die Nebenkostenabrechnung und die Steuer jährlich, Belege und Dokumente laufend. Bei einer einzelnen Wohnung lässt sich das mit einer sauberen Tabelle und einem Belegordner erledigen. Sobald mehrere Objekte, Mietverhältnisse und Bankkonten dazukommen, wird das Zusammensuchen aufwändiger, und ein System, das Zahlungen, Belege und Dokumente an einer Stelle bündelt, spart spürbar Zeit. Wichtig bleibt: Dieser Leitfaden gibt allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

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Der Überblick

Fünf Aufgaben, die als Vermieter immer wiederkehren

Ganz gleich, ob eine Wohnung oder mehrere Objekte: Diese Aufgaben bleiben dieselben, nur der Aufwand wächst mit dem Bestand.

Mieten prüfen

Monatlich abgleichen, ob die vereinbarte Miete eingegangen ist, und Rückstände früh erkennen, bevor sie sich aufsummieren.

Nebenkosten abrechnen

Einmal im Jahr die Betriebskosten auf die Mieter umlegen und einen nachvollziehbaren Mieterbrief erstellen.

Dokumente ablegen

Verträge, Belege und Schriftwechsel an einem festen Ort sammeln, damit Du sie im Bedarfsfall schnell wiederfindest.

Fristen einhalten

Wiederkehrende Termine im Blick behalten, etwa die Frist für die Nebenkostenabrechnung oder anstehende Zählerablesungen.

Steuer vorbereiten

Einnahmen und Ausgaben über das Jahr sammeln und sauber zuordnen, damit die Anlage V am Ende schnell von der Hand geht.

Aufgabe 1

Mieteingänge prüfen und Rückstände erkennen

Die häufigste laufende Aufgabe ist der Blick aufs Konto: Ist die vereinbarte Miete pünktlich und vollständig eingegangen? Bei einer Wohnung ist das schnell erledigt. Bei mehreren Mietverhältnissen wird es unübersichtlich, vor allem wenn Mieter mal zu viel, mal zu wenig oder verspätet zahlen.

So behältst Du den Überblick

Halte für jedes Mietverhältnis die Soll-Miete fest und gleiche die tatsächlichen Zahlungen dagegen ab. Wichtig ist, Teilzahlungen und Rückstände nicht nur zu sehen, sondern auch nachzuhalten, damit am Jahresende klar ist, wer wie viel offen hat. Wer das nur im Kopf oder auf Zetteln führt, verliert bei mehreren Objekten schnell den Faden.

Aufgabe 2

Die Nebenkostenabrechnung einmal im Jahr

Einmal pro Jahr rechnest Du die Betriebs- oder Nebenkosten mit Deinen Mietern ab. Dafür brauchst Du die angefallenen Kosten, einen passenden Umlageschlüssel und die Zählerstände. Aus diesen Bausteinen entsteht die Abrechnung und der Brief an den Mieter, der Nachzahlung oder Guthaben ausweist.

Warum das oft die aufwändigste Aufgabe ist

Die Abrechnung zieht sich, weil die Grundlagen verstreut sind: Rechnungen liegen in E-Mails und Ordnern, Zählerstände auf Fotos, und der Umlageschlüssel muss stimmen. Je besser Du die Belege übers Jahr gesammelt und dem Objekt zugeordnet hast, desto schneller ist die Abrechnung fertig. In der Regel muss sie dem Mieter binnen zwölf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums vorliegen, die genaue Ausgestaltung hängt aber vom Einzelfall ab.

Aufgabe 3

Verträge, Belege und Dokumente sicher ablegen

Zu jeder Immobilie gehört ein wachsender Stapel Papier: Mietverträge, Kaufvertrag, Darlehensvertrag, Versicherungen, Handwerkerrechnungen, Schriftwechsel mit Mietern. Der entscheidende Punkt ist nicht das Sammeln, sondern das Wiederfinden. Wenn eine Rechnung fürs Finanzamt gebraucht wird oder ein Mieter eine Frage zum Vertrag hat, sollte das Dokument in Sekunden greifbar sein.

Ein Ort statt vieler Ablagen

Lege Dokumente nach Objekt geordnet an einem Ort ab, statt sie zwischen E-Mail-Postfach, Cloud und Aktenordner zu verteilen. So findest Du zusammengehörende Unterlagen an einer Stelle. Digital abgelegte Belege haben zusätzlich den Vorteil, dass Du sie durchsuchen und am Jahresende gebündelt an den Steuerberater weitergeben kannst.

Aufgabe 4

Wiederkehrende Fristen im Blick behalten

Vermieten heißt auch, Termine nicht zu vergessen. Einige davon kehren jedes Jahr wieder, andere ergeben sich aus dem Vertrag oder aus laufenden Vorgängen. Ein einfacher, gepflegter Terminüberblick verhindert, dass eine Frist übersehen wird.

Hinweis: Die hier genannten Eckpunkte sind eine allgemeine Orientierung. Konkrete Fristen hängen vom Einzelfall ab und können sich ändern. Dieser Text ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Aufgabe 5

Einnahmen und Ausgaben für die Steuer sammeln

Einkünfte aus Vermietung erklärst Du in der Regel über die Anlage V. Dafür stellst Du Deine Einnahmen den Ausgaben gegenüber. Auf der Einnahmenseite stehen Mieten und umgelegte Nebenkosten, auf der Ausgabenseite Posten wie Erhaltungsaufwand, Schuldzinsen aus der Finanzierung, die Abschreibung (AfA), Hausgeld und Verwaltungskosten.

Sauber sammeln lohnt sich das ganze Jahr

Die Steuererklärung ist dann schnell erledigt, wenn die Belege übers Jahr dem richtigen Objekt und der richtigen Kostenart zugeordnet sind. Wer erst im Frühjahr anfängt, alte Rechnungen zusammenzusuchen, verliert Zeit und übersieht leicht abziehbare Kosten. Ein digitaler Belegexport für den Steuerberater erspart am Ende viel Hin und Her. Was steuerlich absetzbar ist und wie es genau anzusetzen ist, klärst Du im Zweifel mit einem Steuerberater.

Die Werkzeugfrage

Excel oder System? Wann Tabellen brüchig werden

Viele private Vermieter starten mit einer Excel-Tabelle, und für eine einzelne Wohnung ist das völlig in Ordnung. Eine gepflegte Tabelle mit einem Belegordner deckt die Grundlagen ab, kostet nichts und ist schnell aufgesetzt. Excel schlechtzureden wäre unfair. Es hat nur ein paar typische Bruchstellen, die mit dem Bestand größer werden.

Die typischen Bruchstellen

Sobald mehrere Objekte, Mietverhältnisse und Konten zusammenkommen, führt ein System diese Fäden zusammen: Zahlungen, Belege und Dokumente an einer Stelle, mit Verbindung zum Bankkonto. Ab wann sich der Umstieg lohnt, hängt von Deiner Situation ab. Ausprobieren kostet nichts.

Von Hand zu System

Wie ViVi diese Aufgaben übernimmt

ViVi ist eine KI-gestützte Immobilienverwaltung für private Vermieter. Dieselben fünf Aufgaben, nur an einer Stelle gebündelt, immer nach dem Bestätigungsprinzip.

Mieten & Zahlungen

Bankzahlungen landen automatisch bei der richtigen Soll-Miete, Rückstände siehst Du sofort

Mieten-Tracker

Mietzahlungen im aktuellen Monat

Automatisch aus Deinem Bankkonto erkannt

Max Mustermann
Objekt / EinheitMusterstraße 12 · WE 1
Miete740 €
Eingang03.07.
Musterfirma GmbH offen
Objekt / EinheitBeispielweg 4 · WE 1
Miete910 €
Fällig05.07.

Belege

Rechnung abfotografieren, ViVi erkennt Betrag, Datum und Kostenkategorie

Nebenkosten

Betriebskostenabrechnung samt Mieterbrief einmal im Jahr vorbereiten

Steuer

Einnahmen und Ausgaben sortiert für die Anlage V, exportierbar für den Steuerberater

Kontrolle

ViVi legt nichts an und ändert nichts, bevor Du es bestätigt hast

Dokumente

Verträge und Belege zentral ablegen und per Volltextsuche über den Inhalt wiederfinden

Dokumente

Dokumentensuche

Sucht über Dateinamen und Inhalte, auch in eingescannten PDFs

mietvertrag-mustermann.pdf … ordentliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende …
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Häufige Fragen

Rund um die Immobilienverwaltung

Sortiere die Verwaltung nach den laufenden Aufgaben: Mieteingänge monatlich prüfen, einmal im Jahr die Nebenkostenabrechnung erstellen, Verträge und Belege an einem festen Ort ablegen, wiederkehrende Fristen notieren und Einnahmen und Ausgaben für die Steuererklärung sammeln. Bei einer einzelnen Wohnung reicht dafür oft eine gut gepflegte Tabelle mit Belegordner. Sobald mehrere Objekte, Mietverhältnisse und Bankkonten dazukommen, hilft ein System, das Zahlungen, Belege und Dokumente an einer Stelle zusammenführt.

Monatlich prüfst Du, ob die Mieten eingegangen sind, und erkennst Rückstände. Bei laufenden Kosten wie Handwerkerrechnungen legst Du die Belege ab und ordnest sie dem Objekt zu. Einmal im Jahr erstellst Du die Nebenkosten- oder Betriebskostenabrechnung für Deine Mieter und bereitest Deine Steuererklärung vor, in der Regel mit der Anlage V für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Dazu kommen wiederkehrende Fristen, etwa für die Nebenkostenabrechnung. Dieser Text ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Für eine einzelne Wohnung kann eine saubere Tabelle mit Belegordner ausreichen. Brüchig wird Excel, wenn mehrere Objekte, Mietverhältnisse und Konten zusammenkommen: Belege liegen verstreut in E-Mail, Papier und Cloud, es gibt keine automatische Verbindung zum Bankkonto, und Formeln lassen sich leicht überschreiben. Dann kostet das Zusammensuchen am Jahresende mehr Zeit, als die Tabelle spart. Ein System führt Zahlungen, Belege und Dokumente an einer Stelle zusammen.

Zwingend nötig ist eine Software für eine Wohnung nicht, sie kann aber schon ab der ersten Einheit Zeit sparen. Sinnvoll wird ein System vor allem, wenn Du Belege bisher verstreut ablegst, Mieteingänge manuell prüfst oder die Nebenkostenabrechnung und die Anlage V jedes Jahr aufs Neue mühsam zusammensuchst. ViVi lässt sich 7 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten, sodass Du für Dich prüfen kannst, ob sich der Umstieg lohnt.

In der Regel solltest Du Belege und Unterlagen so lange aufbewahren, bis Dein Steuerbescheid bestandskräftig ist und keine Nachfragen des Finanzamts mehr zu erwarten sind. Eine feste gesetzliche Aufbewahrungspflicht wie für Gewerbetreibende besteht für private Vermieter üblicherweise nicht, wer allerdings sehr hohe Überschusseinkünfte erzielt, kann längeren Fristen unterliegen. Praktisch ist es sinnvoll, Verträge und Belege digital und dauerhaft abzulegen. Das ersetzt keine Steuerberatung.

Die Betriebs- oder Nebenkostenabrechnung muss dem Mieter in der Regel binnen zwölf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums vorliegen. Wer diese Frist versäumt, kann eine Nachzahlung häufig nicht mehr verlangen, ein Guthaben bleibt dem Mieter aber erhalten. Die genaue Ausgestaltung hängt vom Einzelfall ab, deshalb ist dies nur eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung.

Für die Anlage V sammelst Du Deine Einnahmen und Ausgaben rund um die Vermietung: Mieteinnahmen und umgelegte Nebenkosten auf der Einnahmenseite, dazu Ausgaben wie Erhaltungsaufwand, Schuldzinsen aus der Finanzierung, Abschreibung (AfA), Hausgeld und Verwaltungskosten. Wichtig ist, dass die Belege dem richtigen Objekt und der richtigen Kostenart zugeordnet sind. ViVi sammelt Einnahmen und Ausgaben über das Jahr, bereitet die Anlage V vor und exportiert die Belege gebündelt für den Steuerberater. Das ersetzt keine Steuerberatung.

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