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Mieterhöhung planen. Das Gespräch mit Deinem Mieter führt mieteinander, das Ergebnis trägst Du in ViVi ein. Aus der Erhöhung wird eine Absprache statt eines Formbriefs.

7 Min. Lesezeit
Zwei Personen geben sich zur Begrüßung die Hand, Nahaufnahme des Handschlags Mit KI erstellt
Dieses Bild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Die Miete für eine Deiner Wohnungen ist seit Jahren unverändert. Du weißt, dass da etwas passieren müsste, schiebst es aber vor Dir her. Nicht wegen der Rechnung, die ist schnell gemacht. Sondern weil am Ende ein Brief im Briefkasten Deines Mieters landet und Du nicht weißt, was danach passiert. Genau dieser Teil lässt sich abgeben. mieteinander führt das Gespräch mit Deinen Mietern, das Ergebnis trägst Du in ViVi ein.

Warum Du die Miete überhaupt anpassen solltest

Eine Miete, die sich nicht bewegt, verliert jedes Jahr an Wert. Die Kosten auf Deiner Seite bewegen sich dagegen sehr wohl. Versicherung, Instandhaltung, Handwerkerstunden und Hausgeld sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Sie steigen unabhängig davon, ob Du die Miete anfasst.

Dazu kommt der Abstand zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Der wächst mit jedem Jahr, in dem nichts passiert. Wer acht Jahre nicht erhöht hat, steht irgendwann vor einem Sprung, den kein Mieter freiwillig gut findet. Die Kappungsgrenze deckelt ihn ohnehin, Du holst den verpassten Abstand also nicht in einem Schritt zurück.

Regelmäßige, kleinere Anpassungen sind für beide Seiten leichter. Für Dich, weil Du näher an der Vergleichsmiete bleibst. Für Deinen Mieter, weil aus einer Erhöhung kein Schock wird. Welche Wege es dafür gibt, von der Vergleichsmiete über die Staffel bis zur Modernisierungsumlage, steht im Artikel Mieterhöhung richtig umsetzen. Wie sich Kappungsgrenze und Indexmiete entwickeln, im Artikel zur Mietpreisbremse bis 2029.

Der schwierige Teil ist nicht die Rechnung, sondern das Gespräch

Der übliche Weg ist ein Schreiben mit Verweis auf § 558 BGB, einer Begründung über Mietspiegel oder Vergleichswohnungen und der Bitte um Zustimmung. Formal korrekt, menschlich schwierig. Dein Mieter liest vor allem einen Paragrafen und fühlt sich überfahren. Er erfährt nicht, dass die letzte Anpassung Jahre zurückliegt und die Kosten für die Heizungswartung sich seitdem verdoppelt haben.

Was danach kommt, kostet Zeit. Der Mieter hat zwei Monate Überlegungsfrist. Stimmt er nicht zu, bleibt Dir nur die Zustimmungsklage. Die dauert. Selbst wenn Du gewinnst, sitzt Dir jemand im Haus, der sich übergangen fühlt. Bei der nächsten Kleinigkeit merkst Du das.

Im persönlichen Gespräch läuft es anders. Da lässt sich erklären, warum die Miete steigt, was am Haus gemacht wurde und was noch ansteht. Da lässt sich auch verhandeln: eine Erhöhung in zwei Stufen, ein späterer Termin, eine Gegenleistung wie neue Fenster oder ein frisch gestrichener Hausflur. Am Ende steht eine Vereinbarung statt eines Verfahrens.

Dieses Gespräch muss aber jemand führen. Es kostet einen Abend, manchmal mehrere, es braucht Übung, Du bist dabei Partei in eigener Sache. Wer nebenbei vermietet, hat selten beides, die Zeit und die Routine.

Wie mieteinander das Gespräch übernimmt

Für diesen Teil arbeiten wir mit mieteinander zusammen. mieteinander führt Mietergespräche als Dienstleistung: Statt eines Zustimmungsverfahrens per Brief kündigt sie den Termin bei Deinen Mietern an und schickt geschulte Gesprächsführer vorbei, die die Anpassung persönlich erklären und eine einvernehmliche Lösung verhandeln.

Für Dich heißt das, dass Du nicht selbst klingelst. Du musst keinen Abend am Küchentisch verhandeln, keine Gesprächsführung lernen und nicht als Vermieter in eigener Sache auftreten. Jemand, der solche Gespräche täglich führt, macht das für Dich. Mit einem Interesse an einer Lösung, nicht an einem Sieg.

Der Unterschied zeigt sich am Ergebnis. Eine ausgehandelte Zustimmung greift zum vereinbarten Termin, ohne Überlegungsfrist und ohne Klagerisiko. Und was am Küchentisch zusätzlich besprochen wurde, ein defekter Rollladen, ein Wunsch nach einem Kellerabteil, landet nicht als Beschwerde bei Dir, sondern gleich im Protokoll.

Was Du dafür in ViVi pflegst

Ein Gespräch ist nur so gut wie die Zahlen, mit denen es geführt wird. Im Mietverhältnis steht, welche Miete seit wann gilt, was zuletzt angepasst wurde und was vereinbart war. Der Zeitstrahl zeigt Dir den kompletten Mietverlauf, inklusive der Stufen, die Du rückwirkend oder zwischen zwei bestehende geschoben hast. Das ist die Grundlage, mit der Du ins Gespräch gehst.

Steht das Ergebnis, trägst Du es ein. Du öffnest das Mietverhältnis über die Objektdetailseite oder den Mietentracker und klickst auf Mietanpassung planen. Die neue Kaltmiete kommt ins Formular, ViVi zeigt Dir sofort die Differenz in Euro und Prozent. Unter Gültig ab wählst Du den Monat, ab dem sie gelten soll, sie greift immer zum Ersten.

Liegt der Monat in der Zukunft, speichert ViVi die Anpassung als geplant und aktiviert sie zum Stichtag selbst. Habt Ihr eine Staffel vereinbart, legst Du die zweite Stufe direkt mit an, mit ihrem eigenen Stichtag. ViVi schaltet sie scharf, wenn es so weit ist. Ab dann rechnet ViVi mit der neuen Miete.

Bei der Art der Anpassung stehen Mieterhöhung, Mietminderung, Indexanpassung, Staffelmiete, Modernisierung und eine reine NK-Anpassung zur Auswahl. Rechtsgrundlage und Begründung sind optional, etwa § 558 BGB und ein Satz zu dem, was im Gespräch vereinbart wurde. Beides bleibt am Mietverhältnis hängen, nicht in Deinem Kopf. Nach dem Speichern bietet ViVi an, den Brief an den Mieter zu erstellen, per E-Mail, über das Mieterportal oder per Post.

Pro Monat ist nur eine Anpassung möglich. Existiert für den gewählten Monat schon eine, weist ViVi Dich darauf hin, bevor Du speicherst.

Was ViVi nicht macht, ist die rechtliche Prüfung. Ortsübliche Vergleichsmiete, Kappungsgrenze und Wartefristen musst Du selbst belegen, im Zweifel über den Mietspiegel Deiner Gemeinde oder einen Fachanwalt für Mietrecht. Die Felder Rechtsgrundlage und Begründung sind dafür da, Deine Herleitung festzuhalten. Am Mietverhältnis kannst Du außerdem hinterlegen, wann zuletzt erhöht wurde. Daraus baut ViVi nach drei Jahren die Aufgabe „Mieterhöhung prüfen", damit die nächste Anpassung nicht wieder liegen bleibt.

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Mehr über mieteinander

mieteinander ist auf einen einzigen Vorgang spezialisiert: das Gespräch zwischen Vermieter und Mieter, wenn sich an der Miete etwas ändert. Nicht als Inkasso, nicht als Anwaltskanzlei, sondern als Vermittler, der beide Seiten an einen Tisch bringt.

Der Ablauf folgt immer demselben Muster. Der Termin wird bei Deinen Mietern angekündigt, ein geschulter Gesprächsführer kommt vorbei, erklärt die Anpassung und ihre Begründung, hört sich die Gegenseite an und verhandelt eine Lösung, mit der beide leben können. Was dabei herauskommt, ist eine Vereinbarung, keine Aufforderung.

Sinnvoll ist das vor allem in drei Fällen. Wenn die letzte Anpassung lange zurückliegt und der Sprung erklärungsbedürftig ist. Wenn Du mehrere Mietparteien im selben Haus gleichzeitig ansprichst und nicht willst, dass sich im Treppenhaus eine Front bildet. Und wenn Dir das Verhältnis zum Mieter wichtiger ist als der letzte Euro.

Leistungsumfang und Konditionen besprichst Du direkt mit mieteinander. Wir treten dabei weder als Vermittler noch als Vertragspartner auf, der Vertrag kommt zwischen Dir und mieteinander zustande. Aus ViVi fließen dabei keine Daten ab, wir übermitteln keine Objekt-, Mieter- oder Zahlungsdaten. Alle Partner, mit denen wir zusammenarbeiten, findest Du auf unserer Partnerseite.

Wir halten diese Aufteilung für sinnvoll. Zahlen, Stichtag und Papierkram gehören in die Software, das Gespräch zu Menschen, die es führen können.

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mieteinander kündigt den Termin bei Deinen Mietern an, schickt geschulte Gesprächsführer vorbei und verhandelt vor Ort eine einvernehmliche Lösung. Leistungen und Konditionen besprichst Du direkt dort.

Zu mieteinander

Häufige Fragen zur Mieterhöhung

Warum sollte ich die Miete überhaupt erhöhen?

Weil Deine Kosten auch dann steigen, wenn die Miete stehen bleibt. Dazu wächst der Abstand zur ortsüblichen Vergleichsmiete mit jedem Jahr. Je länger Du wartest, desto größer wird der Sprung und desto schwerer lässt er sich dem Mieter vermitteln. Die Kappungsgrenze begrenzt ihn ohnehin.

Was macht mieteinander bei einer Mieterhöhung?

mieteinander führt das Gespräch mit Deinen Mietern persönlich. Der Termin wird angekündigt, geschulte Gesprächsführer erklären die Anpassung vor Ort und verhandeln eine einvernehmliche Lösung, statt den Weg über das schriftliche Zustimmungsverfahren zu gehen. Das Ergebnis trägst Du danach in ViVi als Mietanpassung ein.

Was kostet mieteinander?

Leistungsumfang und Konditionen legt mieteinander selbst fest, Du besprichst sie direkt dort. Der Vertrag kommt zwischen Dir und mieteinander zustande, ViVi ist daran nicht beteiligt und übermittelt keine Daten aus Deinem Account.

Wie plane ich eine Mieterhöhung in ViVi?

Öffne das Mietverhältnis über die Objektdetailseite oder den Mietentracker und klicke auf „Mietanpassung planen". Dort trägst Du die neue Kaltmiete ein, den Monat, ab dem sie gelten soll, sowie die Art der Anpassung. Rechtsgrundlage und Begründung sind optional. Liegt der Stichtag in der Zukunft, aktiviert ViVi die Anpassung zum Ersten des gewählten Monats selbst.

Kann ich eine im Gespräch vereinbarte Staffel abbilden?

Ja. Du legst jede Stufe als eigene Mietanpassung mit ihrem eigenen Stichtag an. ViVi aktiviert sie nacheinander automatisch. Pro Monat ist dabei nur eine Anpassung möglich.

Prüft ViVi, ob meine Mieterhöhung zulässig ist?

Nein. ViVi plant die Anpassung, aktiviert sie zum Stichtag und erstellt den Brief. Ob ortsübliche Vergleichsmiete, Kappungsgrenze und Fristen eingehalten sind, prüfst Du selbst, etwa über den Mietspiegel Deiner Gemeinde oder mit einem Fachanwalt für Mietrecht.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Für Deinen konkreten Fall empfehlen wir, einen Fachanwalt für Mietrecht oder Deinen Steuerberater zu konsultieren.

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Was Ihr besprochen habt, trägst Du als Mietanpassung mit Stichtag ein, Staffel inklusive. ViVi aktiviert jede Stufe zum Termin, rechnet die Sollstellungen mit und bietet Dir den Brief an den Mieter an.

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Andreas Schreiter

Andreas Schreiter

Gründer und Geschäftsführer bei ViVi

Andreas arbeitet seit über 8 Jahren im Tech-Bereich und ist Experte für Digitalisierung mit KI. Als selbst aktiver Immobilieninvestor kennt er die Herausforderungen der Branche aus erster Hand und treibt die Innovation in der Immobilienverwaltung voran.

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