Bestandsobjekte

Cashflow pro Einheit

Der monatliche Cashflow eines Objekts ist eine einzige Zahl. Bei mehreren Einheiten sagt sie Dir aber nicht, welche Wohnung ihn trägt und welche ihn drückt. Genau das zeigt die Aufschlüsselung Cashflow pro Einheit: Mieteinnahmen, direkt zugeordnete Kosten, den anteiligen Objektanteil und den Cashflow jeder einzelnen Einheit.

Darmstadt - Musterstraße 12
Musterstraße 12, 64287 Darmstadt
Übersicht Mieten Kosten Finanzierung Steuern
Monatlicher Cashflow
510,00 €
Positiv
Mieteinnahmen1.880,00 €
Monatliche Kosten-370,00 €
Finanzierungsrate-900,00 €
Sparrate (Tilgungsersatz)-100,00 €
Steuerlicher Überschuss (monatlich)
318,00 €
Steuerpflichtig
Mieteinnahmen1.880,00 €
Zinszahlung-620,00 €
Abschreibung (2,00%)-572,00 €
Absetzbare Kosten (monatlich)-370,00 €
Absetzbare Kosten (einmalig)0,00 €
Cashflow pro Einheit
Monatlicher Cashflow des Objekts
510,00 €
Einheit
Mieteinnahmen
Kosten
Bankraten
Sparraten
Cashflow
Einmalkosten (12 M)
Wohnung 1
850,00 €
140,00 € Objektkosten, Bankraten und Sparraten nach Wohnfläche auf die Einheiten umverteilt
300,00 €
33,33 €
376,67 €
210,00 €
Wohnung 2
1.030,00 €
145,00 €
375,00 €
41,67 €
468,33 €
480,00 €
Wohnung 3Leerstand
0,00 €
85,00 €
225,00 €
25,00 €
-335,00 €
2.150,00 € Einmalkosten der letzten 12 Monate (brutto). Fließen nicht in den monatlichen Cashflow ein.
Objekt
·
·
·
·
0,00 €
320,00 €
Gesamt
1.880,00 €
370,00 €
900,00 €
100,00 €
510,00 €
3.160,00 €

Ein Klick auf die Cashflow-Kachel im Reiter Übersicht öffnet die Aufschlüsselung. Objektkosten, Bankraten und Sparraten stehen bereits auf die Einheiten verteilt in ihren eigenen Spalten, der Hinweis am Wert nennt den Schlüssel. Ganz rechts stehen die Einmalkosten der letzten zwölf Monate, ausgegraut, weil sie nicht in den Cashflow zählen.

Voraussetzung: eine Kostenposition einer Einheit zuordnen

Die Kachel Monatlicher Cashflow im Reiter Übersicht wird klickbar, sobald mindestens eine Kostenposition einer Einheit zugeordnet ist. Ob das eine laufende Position ist oder eine Einmalkostenposition, spielt keine Rolle. Solange alle Kosten am Objekt hängen, gibt es nichts aufzuschlüsseln.

Die Zuordnung machst Du im Reiter Kosten: Kostenposition öffnen, im Feld Einheit die passende Einheit wählen, speichern. Bleibt dort Ganzes Objekt stehen, zählt der Posten weiter zum Objekt und wird auf alle Einheiten verteilt. Das Feld erscheint erst, wenn das Objekt mehr als eine Einheit hat. Wie Du Kosten anlegst, steht in Kosten erfassen.

💡
Dieselbe Aufschlüsselung gibt es auch im Dashboard, dort für alle Objekte nebeneinander: Cashflow im Dashboard aufschlüsseln.

So öffnest Du die Ansicht

1
Kosten zuordnen
Im Reiter Kosten bei mindestens einer Position im Feld Einheit die Einheit auswählen und speichern.
2
Zur Übersicht wechseln
Der Mauszeiger wird über der Kachel Monatlicher Cashflow zur Hand, sobald sie klickbar ist.
3
Kachel anklicken
Es öffnet sich das Fenster Cashflow pro Einheit mit einer Zeile je Einheit.

Geschlossen wird das Fenster über das Kreuz oben rechts oder mit einem Klick daneben.

Was in den Spalten steht

SpalteWas ViVi hier rechnet
MieteinnahmenWarmmiete der aktuell laufenden Mietverhältnisse dieser Einheit, also Kaltmiete inklusive Zusatzleistungen plus Nebenkosten.
KostenDie dieser Einheit zugeordneten laufenden Kosten plus ihr Anteil an den Kosten, die dem ganzen Objekt gehören. Positionen mit längerem Intervall werden auf den Monat heruntergerechnet.
BankratenAnteil dieser Einheit an den monatlichen Bankraten des Objekts.
SparratenAnteil an der Sparrate (Tilgungsersatz). Die Spalte erscheint nur, wenn eine Sparrate hinterlegt ist.
CashflowMieteinnahmen abzüglich Kosten, Bankraten und Sparraten. Das ist der Wert, den die Einheit unterm Strich beiträgt.
Einmalkosten (12 M)Summe der Einmalkosten dieser Einheit aus den letzten zwölf Monaten. Die Spalte ist ausgegraut, weil Einmalkosten nicht in den monatlichen Cashflow einfließen.

Unter den Einheiten steht bei Bedarf die Zeile Objekt. Sie sammelt Posten, die keiner Einheit gehören, etwa Mieten aus Mietverhältnissen ohne Einheiten-Zuordnung oder allgemeine Einmalkosten. Hat ein Objekt gar keine angelegten Einheiten, trägt diese Zeile alles. Ganz unten steht Gesamt und diese Summe entspricht exakt dem Wert in der Kachel Monatlicher Cashflow. Eine Nebenrechnung brauchst Du also nicht.

Wie Objektkosten, Bankraten und Sparraten verteilt werden

Drei Posten gehören dem Objekt und nicht einer einzelnen Wohnung: nicht zugeordnete Kosten, Bankraten und die Sparrate. Sie stehen nicht in einer eigenen Zeile, sondern werden auf die Einheiten verteilt und landen dort in ihren eigenen Spalten. Du siehst je Einheit also direkt, was sie an Bankrate, Sparrate und allgemeinen Objektkosten mitträgt.

Ist bei allen Einheiten eine Wohnfläche hinterlegt?

Ja
Verteilung nach Wohnfläche
Jede Einheit trägt den Anteil, der ihrer Fläche an der Gesamtfläche entspricht.
Nein
Gleichmäßige Verteilung
Fehlt die Fläche bei mindestens einer Einheit, teilt ViVi gleichmäßig auf alle Einheiten.

Fährst Du mit der Maus über einen Wert, schreibt ViVi den geltenden Schlüssel dazu. Willst Du nach Fläche verteilen, trag die Wohnfläche bei jeder Einheit nach, siehe Einheiten verwalten.

Netto oder brutto in der Kostenspalte

Ob ViVi mit Netto- oder Bruttobeträgen rechnet, hängt am Objekt. Hat es die Umsatzsteuer-Option, ist die enthaltene Umsatzsteuer Vorsteuer und kein Aufwand, dann zählt der Nettobetrag. Ohne Umsatzsteuer-Option ist sie echter Aufwand, dann zählt der Bruttobetrag. Bei Objekten ohne USt-Option können die ausgewiesenen Kosten seit August 2026 höher sein als vorher. Sie entsprechen jetzt Deiner tatsächlichen Belastung. Der Hinweis auf der Spalte Einmalkosten (12 M) nennt Dir je Objekt, welcher der beiden Fälle greift.

Was Leerstand kostet

Eine Einheit ohne laufende Mieteinnahmen bekommt die Markierung Leerstand. Ihre Mieteinnahmen stehen auf null, ihren Anteil an Objektkosten, Bankraten und Sparrate trägt sie trotzdem mit. In der Spalte Cashflow steht dann ein Minusbetrag und der ist die ehrliche Antwort auf die Frage, was der Leerstand Dich pro Monat kostet.

💡
Vor einer Mieterhöhung, einer Sanierung oder einem Verkauf lohnt der Blick in diese Ansicht: Sie zeigt je Einheit, wo der Cashflow herkommt und wo er verloren geht.

Grenzen der Ansicht

  • Einmalkosten bleiben außerhalb des Cashflows. Sie stehen als Information in einer eigenen Spalte, weil auch der monatliche Cashflow nur aus laufenden Posten besteht.
  • Objekte ohne angelegte Einheiten zeigen nur die Zeile Objekt.
  • Die Ansicht ist rein lesend. Du änderst hier keine Daten. Kosten und Mieten pflegst Du weiter in ihren eigenen Reitern.
  • Auf dem Handy zeigt ViVi statt der Tabelle je Einheit eine Karte mit denselben Werten.

Häufige Fragen zum Cashflow pro Einheit

Was ist der Cashflow pro Einheit?

Der Cashflow pro Einheit ist die monatliche Aufschlüsselung des Objekt-Cashflows auf die einzelnen Einheiten. Jede Einheit bekommt eine Zeile mit Mieteinnahmen, Kosten, Bankraten, Sparraten und dem Cashflow, der unterm Strich übrig bleibt. Objektkosten, Bankraten und Sparraten sind dabei bereits auf die Einheiten verteilt. Die Spalten summieren sich exakt zum Wert in der Kachel Monatlicher Cashflow.

Warum lässt sich die Kachel Monatlicher Cashflow nicht anklicken?

Weil noch keine Kostenposition einer Einheit zugeordnet ist. Ordne im Reiter Kosten bei einer laufenden Position oder bei einer Einmalkostenposition im Feld Einheit die passende Einheit zu, speichere und die Kachel wird klickbar.

Wie werden Objektkosten, Bankraten und Sparraten verteilt?

Nach Wohnfläche, sobald bei allen Einheiten eine Wohnfläche hinterlegt ist. Fehlt sie bei mindestens einer Einheit, verteilt ViVi gleichmäßig auf alle Einheiten. Fährst Du mit der Maus über einen Wert, schreibt ViVi den geltenden Schlüssel dazu.

Zählen Einmalkosten mit?

Im Cashflow nicht. Die Einmalkosten der letzten zwölf Monate stehen in einer eigenen, ausgegrauten Spalte Einmalkosten (12 M), weil sie nicht Teil des monatlichen Cashflows sind. Für das Öffnen der Ansicht reichen sie aber: Sobald eine Einmalkostenposition einer Einheit gehört, lässt sich die Kachel anklicken.

Warum sind die Kosten bei meinem Objekt höher als vorher?

Weil ViVi bei Objekten ohne Umsatzsteuer-Option seit August 2026 mit Bruttobeträgen rechnet. Ohne USt-Option ist die enthaltene Umsatzsteuer echter Aufwand und keine Vorsteuer. Mit USt-Option bleibt es beim Nettobetrag. Der ausgewiesene Betrag entspricht damit Deiner tatsächlichen Belastung.

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